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Allgemein, Kulinarisches

Künstlicher Anti-Rassismus

Mohr im Hemd

Ich glaub, jetzt ist es bald soweit, dass wirklich alle durchdrehen. Andererseits: wie konnte sich Eskimo auch erdreisten, den Namen einer österreichischen Spezialität ins Programm aufzunehmen. Konkret geht es um den Mohr im Hemd. Garniert wurde das noch mit dem treffenden Slogan „I will Mohr“.

Und plötzlich kommt Simon Inou, selber ein Mohr im Hemd, daher und faselt was von Rassismus und so (siehe hier oder hier). Wieso geht er nicht einfach – diplomatisch ausgedrückt – einen Neger abseilen? Wer ist das überhaupt und woher nimmt er sich das Recht, unsere Küche zu kritisieren? „Das M-Wort sei im deutschsprachigen Raum eine Beleidigung“. Das M-Wort. Na serwas,… Dann gibt’s aber auch noch das böse N-Wort, das böse F-Wort, das böse S-Wort… Bald bleiben keine Wörter mehr übrig.

Zu geil auch diverse Leserbriefe. Einer meinte, dass das Wort „Eskimo“ an sich schon rassistisch sei, weil es unter den Inuit als herabwürdigend gilt.
Ein anderer fragt sich, wann sich die Verteidiger des Klerus über den „B’soffenen Kapuziner“ aufregen.

Welche anderen typisch österreichischen Bezeichnungen werden als nächstes kritisiert?
– Kleiner Schwarzer/Brauner
– Negerbrot
– Mohrenkopf
– Zigeunerschnitzel
– …

Warum verbreitet plötzlich einer (und viel mehr sind’s nicht, weil’s jedem egal ist) über etwas Unruhe, was seit Jahrzehnten – wenn nicht länger – Teil der österreichischen Kultur ist?
Man kann’s auch übertreiben.

1 Comment

  1. Sil

    Dr. Heinrich Hoffmann (1809 – 1894) muss seine Geschichte von den schwarzen Buben umschreiben!!!! Denn skandalöserweise steht hier geschrieben: „Es ging spazieren vor dem Tor, ein kohlpechrabenschwarzer Mohr….“

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