Diese scheiß vermaledeiten Drecksteile auf den Stahlfelgen diverser Rostschaukeln. Die ausgestopften BHs unter den Autos. Anstatt sich Silikon implantieren zu lassen, schummelt man sich mit Watte zu (zweifelhaft) schönerem Aussehen.
Und wer sich eben zu schade ist, mal für Alufelgen in die Tasche zu greifen, glaubt dass so aufgesteckte Plastikteile drüber hinwegtäuschen. Wäre mir ja alles egal, hab ja selber auf den Winterreifen welche stecken. Aber die sind ordentlich befestigt, verfluchte Scheiße!

Warum ich mich so aufrege? Weil mir letztes Wochenende so ein Reifenfrisbee um die Ohren flog, als ich seelenruhig mit 135 km/h bei etwa Grimmenstein Richtung Graz unterwegs war.
Ich sah nur plötzlich etwas Dunkles von links kommen und bevor ich an irgendwas denken konnte, machte es einen Klescher. Mein erster Gedanke war: „Irgendein Tier.“ Zum zweiten kam ich gar nicht mehr, weil ich das Drecksding dann schon vorne hängen sah. Der Fahrtwind hielt das Teil einfach oben. Nachdem ich merkte, dass „nix weiter“ mehr passiert, fand ich es sogar witzig und begann Fotos zu machen bzw. hielt ich auch Ausschau nach einem Pannen- bzw. Parkplatz. Nach ca. 8 km kam endlich eine Pannenbucht, in die ich einfuhr. Kaum blieb ich stehen, fiel das Schweinstrumm einfach runter. Hing wirklich nur durch den Fahrtwind fest.

Dann Schaden begutachten: Zum Glück kein Lackschaden und auch Stoßstange und Scheinwerfer waren unbeschädigt.
Im Motorraum hingen etliche Splitter die sich einfach entfernen ließen. Alles in allem hält sich der Schaden in Grenzen – aber dennoch hilft’s nix, weil wer außer mir soll den bezahlen? Vollkasko zahlt sich bei der 10 Jahre alten Schüssel nicht mehr aus…

Was mir auf der Weiterfahrt noch durch den Schädel ging: Was wäre wohl passiert, wenn das Teil auf der Windschutzscheibe eingeschlagen wäre? Oder wenn wegen dem Aufschlag plötzlich der Airbag auslöst?

Besser nicht darüber nachdenken – ist ja nix Schlimmeres passiert.

Hier noch die Fotos dazu: