Geistiger Duennschiss - fein portioniert!

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Gelesene Bücher

Ich lebe noch. Muss mal ein paar Plugins auf der Seite aktualisieren. Und dann diesen Virus besiegen, aber keine Sorge: bin nicht infekziiert.  Meine eher global. So als Superheld, der einfach Ungeziefer ausrupft. Wie Deadpool etwa, nur anders.

„Der“ oder „das“ Virus? Mir egal, ich hab immer „der Virus“ gesagt.

Einen Grund warum ich wieder mal was schreibe gibt es ebenso wenig wie einen, warum ich so lange nichts geschrieben habe.

Ist das Gegenteil von „schreiben“ „lesen“ oder „schweigen“? Bzw. was ist das Gegenteil von „lesen“? Ich weiß es nicht. Aber gelesen habe ich dennoch in letzter Zeit einige Bücher. Und da die letzten eher nur Kriminalpsychothriller oder so waren, will ich hier kurz meine Meinung drüber festhalten, damit ich in ein paar Monaten hier nachlesen kann, ob die lesenswert sind, falls ich wieder um Leseempfehlungen gefragt werde.

Die Reihenfolge ist willkürlich gewählt, wie’s mir grade einfällt bzw. ich die Bücher (sowohl physische als auch eBooks) finde.

Ich beginne mit einem – meiner bescheidenen Meinung nach – überschätzten Buch.

Auris – von Vincent Kliesch. Ich glaube, man muss immer dazu sagen, dass es nach einer Idee von Sebastian Fitzek entstand, da das Zeug sonst vermutlich keiner lesen würde.
Um was es geht, kriegt man eh überall mit: einen akustischen Profiler. Die Sache ist aber, dass der im Buch mehr oder weniger nur nebensächlich vorkommt. Hauptdarstellerin ist eher ein junge Bloggerin, die irgendwas aufklären will und aber von irgendwem davon abgehalten werden soll/wird.
Es gibt gegen Ende hin einen Haufen „überraschender“ Wendungen, die irgendwann nur noch nerven. Und das schlimmste ist der Cliffhanger. Also das Buch hinterlässt eine Menge an Fragen.
Es soll wohl drei Jahre nach der Veröffentlichung eine Fortsetzung geben, bis dahin hat man die ohnehin eher flachen Charaktere sowie den Großteil der Handlung aber schon wieder vergessen.
3/10

Ich hatte mir auch das Buch „Verwesung“ von Simon Beckett reingezogen, welches ganz gut war. Und da ich hinterher bemerkte, dass es bereits das dritte Buch einer Serie um den forensischen Anthropologen „David Hunter“ war, besorgte ich mir auch den ersten Teil „Chemie des Todes“ legal über rebuy.de
Bei Verwesung weiß ich gar nicht mehr genau, um was es ging. Ich weiß aber auch, dass man es lesen kann, ohne die beiden vorherigen Romane aus der Reihe kennen zu müssen.
Ich glaube, beide waren in etwa gleich gut und ich würde 7,5/10 vergeben. Der zweiten Teil (Kalte Asche) liegt auch schon bereit.

Anmerkung: Ich lese Bücher auf Grund von Empfehlungen oder Bewertungen (also nur die Zahlen wie mindestens vier von fünf Sternen – keine Rezensionen) und ziehe mir vorher nie den Plot rein, um beim Lesen so viele Überraschungen wie möglich zu erfahren.
Denn was hilft’s mir, wenn ich weiß, dass z.B. irgendwer seine Eltern bei einem Autounfall verliert und das erst nach 100 Seiten passiert. Da schwingt das immer im Hinterkopf mit, dass die eh bald draufgehen.
Und erst nachdem ich das Buch durch habe, schaue ich auf (meist) Amazon die Bewertung anderer Leser durch und stimme sehr oft mit den vier-Stern-Bewertungen überein.

Ein absolutes zehn-von-zehn-Sternen-Buch ist „Der Kanon mechanischer Seelen“ von Michael Marrak. Ich weiß nicht mehr, ob ich das hier schon mal geschrieben habe, aber das Buch ist der Wahnsinn. Achtung, ein „normalerweise-aber-Satz“ folgt: Normalerweise stehe ich nicht so auf Science Fiction, aber dieses Buch ist einfach grandios. Es hat wohl auch den SERAPH 2018 gewonnen und was weiß ich. Zurecht.

Das Buch, welches ich heute erledigt habe ist vom Österreicher Andreas Gruber, heißt „Todesfrist“ und ist das erste der Reihe mit Sabine irgendwer und Marteen S. Sneijder als Ermittler. Liest sich ziemlich rasant und da – zumindest in diesem Fall – in Wien ermittelt wurde, kennt man auch den einen oder anderen Ort, wie z.B. das alte AKH (legendäre Rapid-Forum-Punsch-Treffen in der Vorweihnachtszeit beim Esel, bei denen schon mal an die Fensterscheiben eines gut gefüllten Gasthauses gepinkelt wurde. Also von außen, während drinnen Gäste grad gegessen haben… Merry Christmas!) oder die Kreuzung an der Triester Straße bei der Vösendorfer Bierfabrik, wo – Vorsicht, Spoiler – der Hund Dusty ausgesetzt wurde.
Geb dem direkt 8/10 (weil’s noch frisch im Hirn ist) und hab mir Folge zwei (Todesurteil) und drei (Todesmärchen) auch schon besorgt.

So, vorerst war’s das. Mein Brot ist fertig und gleich werde ich grillen.

Mahlzeit!

 

 

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