Geistiger Duennschiss - fein portioniert!

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Wieder mal Bücher

mercedes

Aus der Reihe „Weitere Bücher, die in den letzten Wochen den Weg in meinen Schädel fanden“ möchte ich hier festhalten, dass ich erstmals eines vom König Stefan, also Stephen King, gelesen habe. Und soweit ich das aus den Rezensionen mitbekommen habe, war es ein ziemlich untypisches. „Mr. Mercedes“ heißt der Wälzer, den ich mal in einer Firma zu Weihnachten vom Betriebsrat geschenkt bekam.
Tjo, also Mr. Mercedes ist ein Typ, der einer alten Frau ihren Mercedes entwendet und damit in eine Menschenmenge vor einem Jobcenter brettert. Etliche gehen drauf, er kommt unerkannt davon. Er treibt die Frau mit Briefen in den Wahnsinn, bis sie sich umbringt und meldet sich dann beim damals ermittelnden Kiberer, der den Fall dann doch noch aufklärt. Ende.
War ganz gut, 7,5/10 würde ich sagen.

Unabhängig davon ging mir letztens mal durch den Kopf: So richtig ökologisch ist es nicht, wenn man sein E-Auto mit einem Dieselaggregat lädt, oder?

Dann hab ich noch den zweiten Teil der David Hunter Reihe von Simon Beckett „Kalte Asche“ gelesen. Eine Leiche wird auf einer abgeschiedenen britischen Insel fast vollständig verbrannt aufgefunden und David ermittelt, da es sich wohl um Mord handelt. Im Dorf kennt jeder jeden, aber die Tote war ne Nutte vom Festland. Somit ist klar, dass es einer der Dorfbewohner gewesen sein muss. Nach und nach passieren „Unfälle“ und richtige Ermittler kommen wegen eines Unwetters nicht auf die Insel. Der Funk funktioniert auch nicht, somit hat David nur einen pensionierten Cop und noch zwei Jungbullen als Unterstützung. Wobei eigentlich Hunter die Cops unterstützt.
Leider ist das Ende – bis auf eine Wendung – recht absehbar.
7/10

Was völlig untypisches war das letzte Buch jetzt vor ein paar Tagen: „Morbus Dei: Die Ankunft“ von Bastian Zach und Matthias Bauer. Dorfbewohner in Tyrol um 1700 (das ist eine Jahreszahl – keine Uhrzeit) fürchten sich vor Ausgesetzten, die in einem verlassenen Kloster am Berg wohnen. Der Fremde Johann taucht irgendwann verwundet im Dorf auf und wird gesund gepflegt. Dann kommen noch paar Soldaten aus Bayern und das Dorf zieht mit Johann und den Bayern in die Schlacht gegen die Verstoßenen.
Der Showdown erinnert irgendwie an den Film „From Dusk Till Dawn“, aber das war schon ok.
8/10
Keine Ahnung, wie ich zu diesem Buch kam, vermutlich wurde es mir von Amazon mal kostenlos vorgeschlagen, da es fast 500 Rezensionen (4,5/5) hat und es noch zwei weitere Teile um je 4 Euro ca gibt.
Und da es im ersten Teil einen kleinen Cliffhanger gibt, werde ich mir die Fortsetzungen wohl zulegen. Der Cliffhanger ist aber bei weitem nicht so schlimm wie bei „Auris“.

Die nächsten Bücher werden ganz unspektakulär die weiteren aus den Ermittlungsreihen von Andreas Gruber und Simon Beckett sein. Und eben die zwei „Morbus Dei“-Fortsetzungen.

Aber erst wird die Terrasse sauber gemacht, damit sich der Griller wohlfühlt und dann fahr ich mal mit dem Boot raus.

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