Geistiger Duennschiss - fein portioniert!

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Traumdeutung

Sandmännchen

Bevor also mein Traum von letzter Nacht verblasst, schreib ich dieses Sammelsurium von abstrusen Absurditäten lieber mal auf.

Träume sind ja Erinnerungen und Verknüpfungen von tagsüber erlebten Dingen. Was das aber gestern gewesen sein soll, weiß ich beim besten Willen nicht.
Ich krieg die genaue Reihenfolge vermutlich nicht mehr hin, aber das sollte egal sein, weil es quasi unterschiedliche Episoden sind.

Ich fuhr mit dem Motorrad (ich besaß wirklich mal eine Honda Hornet) und einem Mitfahrer am Sozius Richtung Norden zur Arbeit los. Nach etwa einem Kilometer bemerkten wir, dass wir unsere Helme vergessen hatten und so wollte ich umdrehen. Das probierte ich allerdings auf einem Abschnitt, bei dem die Straße mit Rollsplitt übersät war und wir rutschten weg. Mein Mitfahrer zog sich üble Abschürfungen zu, aber wir konnten zurück nach Hause fahren, wo ich draufkam, dass ich ja gar nicht in die Firma muss und die S-Bahn um 6:56 Uhr schon verpasst habe. Somit legte ich einen „mobilen Arbeitstag“ ein und mein Beifahrer war verschwunden.

Als ich dann mittags Schnitzel essen wollte, waren keine mehr da und so warf ich die Schnitzel (die nicht mehr da waren) an die Wände. Dazu schrie ich noch alles und jeden an. Ich weiß aber nicht mehr, wer noch alles da war. Ich glaube niemand.

Dann erfolgt ein Zeitsprung und ich fuhr alleine mit dem Motorrad auf einem Berg herum, als unvermittelt eine Gruppe Wanderer vor mir auftauchte. Ich bremste ab und wurde plötzlich von ihrem mitgeführten Blindenhund attackiert. Geistesgegenwärtig hob ich mein Fahrrad (was keinen Sinn ergibt, da ich ja mit dem Motorrad unterwegs war) in die Höhe und versuchte mich vor den Angriffen des Hundes zu schützen. Das gelang auch ganz gut und als sich der Schäferhund wieder beruhigt hatte, stieg ich auf mein Motorrad (ja, ich weiß) und wollte weiterfahren. Da sprang der Wuffi auf den Sozius und war fortan mein Mitfahrer.
Seltsamerweise lag er aber ständig verkehrt rum, also mit Blick nach hinten. Möglicherweise war er die Reinkarnation einer Rückfahrkamera.

Wir tuckelten also dahin, als aus heiterem Himmel meine Kupplung zerbarst. Also der komplette linke Griff war nur mehr ein Kabel. Ähnlich der Szene bei „Werner – Beinhart!“ als er sich den Berg hochkämpfte.
Da es bei uns aber zum Glück bergab führte, ließ ich den Hund und mich einfach auf dem Motorrad dahin rollen. Doch plötzlich war auf dem Weg ein kleiner Pavillon für einen Kindergeburtstag aufgestellt, umringt mit Flatterband wie bei einer Tatortsicherung.
Ich konnte wegen der fehlenden Kupplung nicht bremsen, rissen so ein paar Absperrbänder runter und kamen ein paar Meter weiter dann doch zum Stehen.
Menschen waren keine anwesend, doch da kam aus dem Haus daneben ein tobender Typ rausgerannt und schrie uns an, da gleich die anderen Leute kommen würden.
Ich blieb ruhig, erklärte ihm die Lage und wir bauten die Absperrung wieder auf. Dazu benutzten wir Rapid- und Sturmfahnen.

Das waren die Dinge, an die ich mich noch erinnere, ich hatte nur ein paar Stichwörter nach dem Aufwachen notiert. Da waren leider/sicher noch ein paar weitere eigenartige Gedankenkonstruktionen.

Bei einigen wenigen Geschehnissen/Details (Rückfahrkamera, Schnitzel, Absperrband) kann ich mir zusammenreimen, was mein Hirn da konstruiert hat, aber beim Rest bin ich völlig planlos.

Ich hatte gestern auch nichts großartig gestörtes gemacht oder erlebt. Zuerst habe ich bis mittags zuhause gearbeitet, dann S03E03 von Ozark geschaut, zwei Kotlettsemmeln gefressen, ein paar Bier inhaliert, Küchensessel zusammengebaut, auf der Couch gelungert und Homescapes am Handy gespielt. Und zum Abschluss kam um 22:00 Uhr „American Psycho“ auf ZDF neo, bei dem ich kurz vor dem Ende einschlief.

Ich glaub, ich schau mal meine Schränke durch…

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