Net Nerven!

Geistiger Duennschiss – fein portioniert!

Musik

Bandprobe

Da unsere offizielle Band-Webseite ziemlich stiefmütterlich behandelt wird, poste ich hier ein paar Erinnerungen an die Schlechte Probe letzten Samstag.

Es war die erste Probe seit mindestens 9.5.2014 – weil an dem Tag ein treuer Fan der ersten Stunde (zwar nicht von uns, aber von irgendwas wird er schon Fan sein) heiratete und ich als Trauzeuge die Musikanlage gestellt habe.
Ich frage mich grade, warum unsere Band eigentlich nicht auf seiner Hochzeit gespielt hat. Wäre auf alle Fälle eine unvergessliche Feier gewesen.

Wie dem auch sei wollte ich also am Samstag die Musikanlage (die wir eigentlich nur für den Gesang brauchen) aufbauen, aber mein mittlerweile einzig verbliebener Bandkollege Koarl hat für einen seiner Söhne ein Nikologeschenk mitgebracht. Also (noch) nicht dem Sohn, sondern zur Probe. Um es zu probieren. Deswegen heißt es ja Probe.
Das Ding nennt sich „Cube“ und ist auf Bild 1 auf der Theke im Party-Probe-Raum zu sehen.
Dadurch dass unsere Ansprüche ohnehin nicht sonderlich hoch sind, lieferte der Cube hervorragende Arbeit. Man steckt das Mikrofon (das mit Absperrband an einem kaputten Beckenständer fixiert wurde) an den Cube, dreht auf und es funktioniert.
Dazu eine Gitarre und ein bissl Getrommel und fertig war das Potpourri der Gemütlichkeit.
Zum ersten Mal in der mittlerweile über zehnjährigen (wenn ich den Satz hier beenden würde, klänge er ziemlich schlüpfrig und pädophil) Bandkarriere schrieben wir einen eigenen Song – und das sogar viersprachig. Ich hab den Text absichtlich noch nicht fotografiert, um evtl. Missbrauch vorab zu verhindern. Man kennt ja die Vorgehensweise der Abzocker auf Ebay.

Also sobald die Eigenkomposition beendet ist, gibt’s hier die offizielle, kostenlose Downloadversion.

Viel mehr fällt mir eigentlich nicht ein. Die gespielten Songs kamen wie aus einem Guss, teilweise schafften wir es sogar, Lieder gleichzeitig zu beenden.
Wann die nächste Probe ist, wissen wir noch nicht, aber sie wird sicher nicht wieder 1 1/2 Jahre auf sich warten lassen.

Hier noch drei Impressionen. Das Gebilde am dritten Bild sollte eine Lärmschutzwand fürs Becken sein, was aber absolut nicht so funktionierte, wie wir uns das für die Handyaufnahme vorgestellt hatten.
Und der unkonventionelle Schlagzeugsessel ist zwar ziemlich bequem, aber die Lehne stört teilweise beim Knüppeln – da muss man dann eben flexibel sein und seine Technik entsprechend adaptieren.

 

PS: Gespielte Lieder an die ich mich erinnere: Speedy Gonzales, Charlie Brown, Liebeskummer, Rote Lippen, True Believers, unser neues (Titel vergessen, die erste Zeile lautet „Spank me“ – Lied heißt aber anders), Watch it fall, Weiße Rosen aus Athen.
Waren sicher mehr, einige haben wir auch öfters gespielt. Hat aber niemand gehört. Außer in den letzten 10 Minuten als wir Besuch bekamen.

2 Comments

  1. Blackie

    Wirkt sehr professionell! Auch das Gesangsmikrofon ist in der richtigen Höhe positioniert um gleich mal den richtigen Posingfaktor rein zu bringen.

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