Letztens fielen mir auf der A2 zwischen Wien und Graz zwei Plakate einer neuen Asfinag-Kampagne auf:

Die Fotos sind leider nicht in der besten Qualität aufgenommen, was der mangelnden Multi-Tasking-Fähigkeit von Männern geschuldet ist. Schließlich musste ich während des Fotomachens noch mit dem Knie das Lenkrad fixieren und darauf achten, dass ich das Bier nicht verschütte.

Was will uns die Asfinag also mit dieser Kampagne sagen? Vermutlich, dass man nicht unter Drogeneinfluss fahren soll. Spannend. Dachte, das wäre in der StVo verankert.
Welches Schild kommt als Nächstes? Dass man auf der Autobahn nicht parken und picknicken darf?

Ich finde es irgendwo erschütternd, dass die Menschheit zunehmend verblödet.
(Ich verweise an dieser Stelle wieder mal auf den Film Idiocracy.)
Früher „surfte“ man auf Straßenbahnen, noch früherer stieg man in fahrende Straßenbahnen oder Busse ein. Und heutzutage wird einem in der U-Bahn-Station mitgeteilt, dass man auf den Spalt zwischen Zug und Bahnsteig achten soll.

Die nächste Idiotie war die Idee (ich hoffe, dass es nur eine Idee war), dass man Ampelsignale im Boden einbaut, damit den Smartphonezombies die Gefahr nicht entgeht, wenn sie gebuckelt mit dem Handy in der Hand durch die Stadt laufen.
Ok, kurze Recherche: Leider nicht.

Ich wäre ja dafür, hier der Natur freien Lauf zu lassen. Lernen durch Schmerz. Oder im schlimmsten Fall eben dem Tod.

Ein gewisses Mindestmaß an eigenständigem Denken sollte Grundvoraussetzung sein, um überleben zu können bzw. dürfen.

Früher nannte man so etwas noch Erziehung. Heute sind viele Eltern ja einerseits damit beschäftigt, ihre Kinder in so viele Gruppen wie möglich zu stecken (Musik, Sport,…) bzw. die Erziehung den Lehrern zu überlassen, weil man sich ja auch auf die eigene Karriere konzentrieren muss.
Und die Lehrer sind wiederum mit der zunehmenden Respektlosigkeit überfordert, was in einem Teufelskreis endet: Der Lehrer darf sich nicht „wehren“, wenn er von den Schülern beschimpft wird, da sonst der Schülervater dem Lehrer den Vorwurf macht, er müsse sich den Respekt erst erarbeiten.

Ich schreibe jetzt nichts von Faust- oder Waffenrecht, aber ich würde diese missratenen Gschroppen schon zurechtstutzen.

Aber vorher pick ich mir einen und begebe mich in Gefahr. Prost.