…oder „Blattläuse“. Scheißdinger.

Irgendwie echt unglaublich, dass es dieses Jahr wohl nichts mit den Chilis werden wird.

Einerseits glaube ich, dass die Pflanzen zu wenig Licht bekamen, andererseits wurden alle Pflanzen (auch Nicht-Chilis) auf der Terrasse von diesen scheiß unnötigen Drecksviechern befallen.

Am Ende der Galerie sieht man den Misserfolg meiner diesjährigen Chilizucht.

Allerdings bekam ein Kollege zuvor zwei Stecklinge (ohne Schädlinge), die jetzt in seinem Gewächshaus gedeihen. Sollten die sich erfangen, bekomme ich wenigstens ein paar Chilis ab. Und eine weitere Pflanze hab ich aus Frust mit ins Büro genommen, die jetzt dort auf der Fensterbank sprießt und wächst. Ebenfalls am Ende der Fotos zu sehen.

Ich bin bereits am Überlegen, ob ich mir für nächstes Jahr ein Hochbeet in der Firma anlege. Salat, Paprika, Petersilie, Chili, Hanf, Gurken,… unzählige Möglichkeiten. Da ich das Ganze aber unkommerziell betreiben würde, kann der Arbeitgeber da eigentlich nichts dagegen haben. Werd das Büro mal ausmessen.

Was kann man gegen Blattläuse aber tun? Ganz einfach: Töten. Jedes einzelne Vieh gehört brutal zerquetscht. Die unnützen Kreaturen haben kein Recht zu leben. Zumindest nicht, wenn sie meine Sprösslinge missbrauchen und umbringen.

In diesem Artikel sind auch einige Alternativmethoden beschrieben. „Mit Wasser abspülen“ – Ja genau… zuvor gehört das Wasser aber ordentlich vergiftet. Wobei… nicht gut, das würde ja die Pflanze auch schädigen. Da greift man besser auf sogenannte Nützlinge zurück. Den Ohrenschliefer z.B.
Haha, mir wurde als Kind immer eingeredet, dass die in die Ohren kriechen und das Trommelfell zerbeißen würden. Sensationell. Fast so eine Urban Legend, wie dass man vom vielen Fernsehen viereckige Augen bekäme. Oder die Augen beim Schielen stecken bleiben könnten. Oder man vom Wichsen blind wird. Noch geht’s ohne Brille und Hund.

Meine Eltern waren also die Vorreiter der Fake-News-Alternative-Facts-Verbreiter.

Aber: Solange eine Behauptung nicht widerlegt ist, kann sie nicht als Lüge bezeichnet werden.

Habe erst gestern einen coolen Satz gelesen: „Es kann nicht bewiesen werden, dass es einen nicht vorhandenen Effekt nicht gibt.“
Verhält sich ähnlich wie die Frage: „Macht ein Baum, der im Wald umfällt, auch dann ein Geräusch, wenn ihn niemand hört?“
Der Beantwortung hat sich dieser Blogger angenommen: Baum-Klick

Aus aktuellem Anlass noch kurz etwas völlig anderes, bevor es in die Mittagspause geht:
Da in manchem Gulasch Glutamat als Geschmacksverstärker verwendet wird, lässt es den Urin schon kurze Zeit nach dem Verzehr (des Gulaschs) penetrant würzig riechen.
Die goldgelbe Farbe erhält der Urin durch das Urochrom, ein Abbauprodukt des Eisentransport-Proteins Hämoglobin aus den roten Blutkörperchen.
Vitamin-B2-Komplexe, etwa aus Multivitaminpillen, können für ein grelleres Gelb sorgen. Der Farbstoff Betacyanin in Roten Rüben lässt dagegen Urin vorübergehend blutrot erscheinen. Und der Stoff Phenazopyridinhydrochlorid (kommt auch in Medikamenten gegen Harnweg-Infekte vor) färbt den Urin orange-rot.
Eine außergewöhnlich dunkelgelbe Färbung kann allerdings bedeuten, dass man zu wenig gesoffen oder ein unentdecktes Leberproblem hat. Ist das Lulu aber fast klar und durchsichtig, bedeutet das, dass der Flüssigkeitshaushalt in optimaler Verfassung ist.

Nichtsdestotrotz hasse ich Blattläuse. Obwohl sie grün sind.